Das Haus
Der ehemalige katholische Pfarrhof
St. Ruprecht bei Villach-Landskron
Ein aufwendig renovierter Barockbau, erweitert durch modernste Architektur
 
Historie
Ein Haus mit Geschichte und vielen Geschichten

Im 17. Jahrhundert erbaut, diente das herrschaftliche Gebäude über 300 Jahre als Pfarrhof der anliegenden katholischen Kirche St. Ruprecht am Moos, der ältesten katholischen Kirche von Villach (erstmalig urkundlich erwähnt 860).

Im Chor der Kirche sind seit 1928 bemerkenswerte Fresken-Darstellungen eines Jüngsten Gerichts aus dem ersten Viertel des 15. Jhd. freigelegt, sie werden Meister Friedrich von Villach zugeschrieben. An der Westmauer der Kirche befindet sich der Grabstein von Marja Prešeren, + 1842, Mutter des slowenischen Nationaldichters France  Prešeren, die als Pfarrersköchin ihrem Sohn Juri den Haushalt geführt hat und mit ihm im hier beschriebenen Pfarrhof gelebt hat.

Wie so oft bei alten Kirchen, wurden auch die Kirche St. Ruprecht und der angrenzende Pfarrhof auf einem so genannten Kraftort errichtet und als solcher auch von Geomanten und Radiästhesisten bestätigt.   

Seit dem Jahr 2000 ist das Haus im Besitz des Künstlers und Aktionisten Reinhard Eberhart, der es nach einer vollständigen Renovierung und einem Dachbodenausbau als Kunsthalle und Privatmuseum in Verwendung hatte.
Lage
Historischer Ortskern
Der ehemalige Pfarrhof  und die Kirche stellen das Zentrum eines historischen Ortskernes dar. Um den St. Ruprechter Platz gruppieren sich sternförmig weitere historische Gebäude wie ein alter Gasthof, ein Gutshof, Bauernhäuser und auch die jüngere evangelische Kirche mit ihrem Pfarrhof, Veranstaltungszentrum und Friedhof.

Landskron
Im Zuge der landesweiten Eingemeindungen kam St. Ruprecht als Ortsteil von Landskron im Jahre 1973 zu Villach. Vom Haus aus sieht man die Burgruine Landskron sowie den Mittagskogel, die Gerlitze und den Oswaldiberg.

Anbindung
In weniger als zehn Autominuten erreicht man das Stadtzentrum von Villach, den Ossiacher See oder das Ski- und Wandergebiet Gerlitze. Das Radwegnetz Ossiacher See und der Drauradweg laufen direkt am St. Ruprechter Platz vorbei.
St. Ruprecht bei Villach liegt am Kreuzungspunkt der großen europäischen Verkehrsachsen Wien-Rom und München-Zagreb, die Autobahnauffahrt Villach-Ossiacher See ist in zwei Autominuten vom Haus aus zu erreichen.
Der Bahnhof Villach St. Ruprecht, in fünf Gehminuten Entfernung, liegt an der Regionallinie St. Veit – Feldkirchen – Villach, zusätzlich gibt es eine Buslinie nach Villach.
Nutzungsmöglichkeiten
Das Haus kann als repräsentatives Wohnhaus angesehen werden, gleichzeitig besteht die Möglichkeit, zwei oder drei unabhängige Wohneinheiten zu schaffen.

Trotz der Historie ist das Haus Denkmalschutz-befreit. Umbaupläne sowie Handskizzen des Stararchitekten Günter Domenig wurden erstellt und sind verfügbar, wurden aber nie umgesetzt.

Derzeit wird das Haus als Privatmuseum und Veranstaltungszentrum genutzt.
Mit Optionsverträgen der nachbarlichen Grundstücke wurde ein Ausbau zu einer Akademie geplant (www.ideenakademie.com), jedoch bisher nicht umgesetzt.

Vor allem die Kunsthalle am völlig neu und in Holz gestalteten Dachbodens, mit einem Fassungsvermögen von 150 Personen, ist ein idealer Veranstaltungsraum. Das Haus und das Gesamt-Areal waren in den vergangenen Jahren oftmals würdiger Rahmen für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern.

Eine Nutzung als Ordination oder Gemeinschaftspraxis wäre aufgrund der Größe, Lage und Raumaufteilung ebenso sinnvoll wie ein repräsentativer Firmensitz oder eine Büro/Kanzleigemeinschaft. Die gegebenen großzügigen privaten und öffentlichen Parkmöglichkeiten lassen hier viel Spielraum für Kunden- , Klienten- oder Patientenverkehr.
Nutzung als Reinhard Eberhart Museum (rem)
"Ein Juwel in der europäischen Museumslandschaft" titelten die Medien, als 2008 der Dachbodenausbau als Kunsthalle eröffnet wurde. Der deutsche Reiseführer "Marco Polo" bezeichnet in seinem Kärnten-Führer das rem als das "skurrilste Museum des Landes".

Der Ideengeber und Aktionist Reinhard Eberhart (www.reinhardeberhart.com) erwarb den Pfarrhof im Jahre 2000 von der Diözese Gurk und wandelte ihn nach Generalsanierung und teilweisem Umbau 2003 in das Reinhard-Eberhart-Museum (rem) um.

Über zehn Jahre hat der Künstler hier gelebt und gewirkt, zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen dokumentieren diese Schaffensperiode (www.rem.at).
Renovierung
Von allen in den vergangenen 14 Jahren getätigten Umbauten gibt es eine genaue Dokumentation sowie Pläne und detaillierte Skizzen, so kann z. B. jede elektrische Leitung sofort gefunden werden.

Sämtliche Anschlüsse und Installationen im Haus sind im Zuge der Renovierung neu verlegt worden, ebenso alle Böden. Im Original, aber bestens restauriert präsentiert sich der historische Holzboden im ersten Stock.

Mit der "Kunsthalle am Dachboden" sowie einem Balkon plus Außenstiege aus Edelstahl und Glas wurde die Renovierung 2010 abgeschlossen. Es handelt um "ein gelungenes Ensemble aus Historie und Moderne".
Das Haus: Eckdaten und Ausstattung
  • Zweigeschossiger barocker Bau, fünf zu zwei Achsen unter Walmdach
  • 7 Zimmer, zwei große  Vorräume  (traditionelle Kärntner "Laben"),
    Dachboden als Loft, ohne Raumteilung
  • Drei Ebenen mit je 125 m²
  • Zusätzlich ein wunderschöner, Jahrhunderte alter und renovierter
    Ziegelkeller mit Gewölbe, 23 m²
  • Raumhöhe EG 270 cm, 1. Stock 260 und Dachboden bis zum Giebel ca. 4 m
  • Deckengewölbe
  • Heizung: Ölheizung als Fußbodenheizung in allen drei Stockwerken, zwei neue gemauerte Öfen (erster Stock und Dachboden), im ersten Stock zusätzlich Zentralheizung
  • Isolierung durch 70 cm starke Außenwände, welche auch im Sommer für ein
    kühles und angenehmes Raumklima sorgen.
  • Energieausweis
  • zwei Marmorbäder, beide im ersten Stock aus Krastaler Marmor, am Dachboden
    offene Onyx-Dusche vor hintergrundbeleuchtetem rotbraunem Marmor-Block aus
    Pakistan
  • fünf Toiletten
  • zwei Küchen (großzügige Gastronomie-Küche im Erdgeschoß,
    kleines Küchen-Bar-Ensemble am Dachboden)
  • Beschallungsanlage im ganzen Haus
  • Böden: Marmorböden im gesamten Erdgeschoß, im ersten Stock Marmorböden
    in drei Räumen, der Rest Holzböden, am Dachboden Terracotta-Fliesenboden
  • Beleuchtung: aufwändig eingearbeitete Spots, Designerlampen
    (z. B. original Ingo Maurer Flügel-Lüster am Dachboden) und zahlreiche Effektbeleuchtungen im gesamten Haus und Keller
  • Fenster: Flügeltüren mit Holzrahmen, ebenerdig 8 Stück; 1. Stock 13 Stück;
    Dachgeschoß 3 Stück und Glasfrontzubau. Alle Fensterbänke sind ca. 65 cm tief,
    im Erdgeschoß aus Marmor und im ersten Stock aus Holz. Ziergitter vor allen Fenstern
    im Erdgeschoß. Im ersten Stock sind alle Fenster durch Folien künstlerisch gestaltet
    und außerdem kindersicher versperrbar.
  • Türen: Panzerglastüren, sandgestrahlt, als Haustüren zum Hof und zur Terrasse.
    Die historischen schönen Holz-Haustore sind mit Glasüberbau und Eisengestell
    auf Rollen zu drei Tischen (je 2 x 3m) umgestaltet worden und in der Kunsthalle (Dachboden) in Verwendung, wo auch die Fluchtstiege angebunden ist.
  • Großzügige Marmorregale in zwei Nebenräumen
  • Zwei sonderangefertigte Wandspiegel in Barock-Rahmen
    200 x 200 cm und 200 x 100 cm
  • Dachbodenausbau als Kunsthalle (zugelassen für 150 Personen) mit eingeschobenem Glaskubus, Balkon und Außenstiege, historischer Dachstuhl (320 Jahre) sichtbar.
  • Steuerbare Beschattungsanlage für den Glaszubau am Dachboden, zur Verdunkelung oder Herabsetzung der Raumtemperatur
Grundstück
  • 1.387 m²   
  • 190 m² große Marmorterrasse
  • 325 m² großer gepflasterter Marmorhof mit zwei Auffahrten. Auf dem Hof 7 Parkplätze mit freier Durchfahrt. Weitere öffentliche Parkplätze gleich daneben am St. Ruprechter Platz.
  • Ein aufwändig gearbeitetes Gartenhaus aus Holz mit Strom-Anschluss, Marmorboden und Glasfront
  • ein alter Obstgarten (Lobisser-Garten) mit einer im Boden verankerten Vollholz-Sitzgruppe aus drei Langtischen und sechs Bänken
  • drei große Marmorblöcke als Stehtische
  • die Außenbeleuchtung erlaubt spektakuläre Effekte an Gebäuden und Garten
  • auf der Terrasse befinden sich eine umgekehrte Sonnenuhr, als solches Konzept eine Novität
  • neben dem Haus steht eine geometrische Nachbildung des historischen Herzogstuhls am Zollfeld nach Johann Weichard Valvasor aus Krastaler Marmor
  • ein hölzerner Bienenstock im Garten, der als Kunstobjekt mit der Aufschrift "halli-hallo" die Passanten begrüßt
  • teils am Privatgrund des rem, teils am öffentlichen Grund des St. Ruprechter Platzes, hat die Kelag eine 22-KW Auto-Elektroladestation errichtet, von der aus Fahrzeuge am hauseigenen Hof stehend bequem und kostenfrei bis ca. Ende 2015 mit Strom versorgt werden können
 
Die Immobilie ist ab sofort verfügbar.
Nach Wunsch kann die bestehende Einrichtung komplett übernommen werden.

Preis: € 1.200.000,-